Neue Regeln für Spielhallen

Nun setzt man sich ganz offensichtlich gegen die Spielhallen durch. Neben unzähligen Neuerungen im Glücksspielgesetz müssen viele Betriebe nun auch noch ihren Namen ändern. Sofern sie sich nicht an die neue Regelung halten, wird ein Zwangsgeld verhängt.

Spielhallen in Deutschland

 Im Vest haben die Betreiber zahlreicher Spielhallen unendlich viel zu tun. Mehrere tausend Euro Zwangsgeld stehen als Konsequenz im Raum, sollten die Namen nicht umgehend geändert werden. Das aktuellste Gesetz besagt, dass Namen wie Palace, Kasino und Co. nicht mehr zulässig sind. Wo Spielhalle drin ist, soll künftig auch Spielhalle drin stehen. Alles andere wäre ganz offensichtlich eine Täuschung, denn bekanntermaßen gibt es lediglich ein paar echte Casinos im Land, und nur ihnen ist der Name vorbehalten.

Für die Spielhallen-Besitzer bedeutet das neue Gesetz jede Menge Arbeit. Zum einen müssen sie alle Werbemaßnahmen ändern, zum anderen ist es nunmehr erforderlich, Schilder abzuhängen und diese gegebenenfalls gegen neue mit dem Titel „Spielhalle“ auszutauschen. Der Arbeitsaufwand ist jedoch nur eines von vielen Problemen, denn gerade finanziell werden besonders die kleineren Betriebe mit der Neuerung zu kämpfen haben.

Die Regel gibt es bereits seit einigen Monaten, doch bisher scheinen sich viele Betreiber zu weigern, diesen Schritt durchzuführen. Aufgrund der schlechten Resonanz sieht sich das Gesetz dazu verpflichtet, Zwangsgelder in den Raum zu stellen. Einige tausend Euro müssen zukünftig bezahlt werden, sollten die Schilder nicht in Kürze ausgetauscht oder zumindest entfernt worden sein.

Die Betreiber sind derzeit verzweifelt, denn aufgrund der Tatsache, dass es so viele Spielhallen gibt, ist die Nachfrage in Sachen neue Schilder enorm. Häufig kommt es dadurch zu Verzögerungen in der Lieferung. Den Städten Marl, Herten und Castrop-Rauxel ist dies aber herzlich egal. Innerhalb dieses Monats werden gegebenenfalls alle notwendigen Verfahren eingeleitet. Für die Spielhallen bleibt jetzt nur noch der Weg, die vorhandenen Schilder erst einmal zu entfernen und auf neue zu warten.

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